nicht immer aber doch meistens: das Testament

Man kann nicht behaupten, dass ein Testament immer wichtig ist, nein. Gibt es nur einen gesetzlichen Erben und soll diese Person auch alles erhalten, dann ist das ausdrückliche Niederlegen eines letzten persönlichen Willens zumindest hinsichtlich der Vermögensregelung nicht zwingend nötig. Als letztes Statement schon, aber… das ist Geschmacksache. Manche Leute wollen auch nicht immer noch das letzte Wort haben müssen, manchmal soll es auch einfach gut sein.

Doch, sollen Vermächtnisse verteilt werden, oder sind gar mehrere Erben erbberechtigt, so ist ein schriftlicher letzter Wille sehr wohl anzuraten.

Nein, nicht immer muss Erbschaftsmediation herangezogen werden, glauben Sie mir, das wäre auch für Ihren Mediator zu stressig, aber… es könnte sehr wohl oftmals Streit und Zwist bis hin zu einer tiefgreifenden Zerrüttung der Familie vermieden werden.

Beinhaltet die Verlassenschaft eine größere Liegenschaft, ein Haus oder eine Wohnung und würde eine rein gesetzliche Erbfolge bedeuten, dass die Erben diese Liegenschaft gemeinsam nutzen sollten, so ist jedenfalls eine überdachte Nachlassregelung anzuraten, da in der Praxis sonst Dissens hinsichtlich der langfristigen Nutzung vorprogrammiert ist.

Wohlüberlegte Testamente können Streit verhindern, können den Willen des/-r Verstorbenen weit über den Todesfall nachhallen lassen und können im besten Fall den Familienzusammenhalt sichern.
Überlassen wir diese Aufgabe nicht dem Gesetzgeber, sondern kümmern wir uns selber um unsere Familie.

 

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